Pastor Jan-Robert Beenen-Tandler
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Jan-Robert  Beenen-Tandler !


Neues Buch erschienen:


Jan-Robert Beenen-Tandler

ZUMUTUNGEN


Gedichte – Bilder – Begegnungen  
Worte der Versöhnung

Zum 75. Jahrestag der Pogromnacht
vom 9. 11. 1938


ROTE REIHE RATZEBURG

Mit 30 Bildern verschiedener Künstler: Willi Sitte, Halle/Saale. Otto Herbert Hajek, Stuttgart. Lahoda, Prag. Jens Dücker, Rendsburg. Erwin Feldmeier, Osnabrück. L. Priaven, Prag. B. Kager, Opava. Stephan Mandrysch, Zingst. Thomas Rohrmann, Osnabrück. Anthony Burke, Liverpool. Juliane Engelmann, Ratzeburg. Joseph Führich, Kratzau.

Liebe Freunde!

Mein neues Buch „Zumutungen“ ist in der
Roten Reihe Ratzeburg erschienen.
Druck, Layout & buchbinderische Verarbeitung
liegen in den Händen von Jürgen Jacobsen
. Jedes einzelne Exemplar hat er in Handarbeit hergestellt.

Der Inhalt dieses Buches ist gerade nach den 10 Jahren
des rechtsradikalen NSU-Terrors  hochaktuell. 


Wenn Sie das Buch bestellen, wofür ich werben möchte, bekommen Sie es zum Preis
von 18,90 EUR (incl. Versand).
jrbt@gmx.de



Jan-Robert'l in jüngsten Jahren.

Gott sieht mich.
Das genügt
mir.

Papa Giovanni  XXIII.

Reimend von mir
hinzugefügt:
Das vergnügt
mich.
Und betrügt
nicht.


Zu meinem Werdegang

Meine Wurzeln sind böhmisch und holländisch. Am
27. August 1951 wurde ich von meinen Eltern Robert und Margarete Beenen, geb. Tandler im Wallfahrtsort Wietmarschen geboren. Vor dem Gnadenbild "Unserer Lieben Frau von Wietmarschen" gaben sich meine Eltern das Ja-Wort und in der Wallfahrtskirche wurde ich auf die Namen Robert, Johannes, Bernhard getauft. Das Böhmische und das Pilgern wurde mir förmlich in die Wiege gelegt, denn ich stand vornehmlich unter dem starken und positiven Einfluß meiner sudetendeutschen Großeltern. Meinen Rufnamen Robert erhielt ich von Mutters Großvater mütterlicherseits Robert Meistner und von Vaters Großvater mütterlicherseits Robert Hamm. Taufpaten waren mein Onkel Robert Tandler (posthum: er ist auf der Vertreibung Ende 1945 mit nur zwölf Jahren ums Leben gekommen) und mein Opa Johann Beenen.
Um die ständige Verwechslung mit meinem Vater zu vermeiden, habe ich 1984 meinen 2. Namen Johannes in der tschechischen wie auch in der holländischen Kurzform Jan zu meinem Rufnamen Robert hinzugefügt.
Seit nunmehr über 30 Jahre schreibe ich Gedichte. Sie sind die bevorzugte Ausdrucksform meiner Gefühle und Erfahrungen. Als ich mit meinen Gedichten das erste Mal an die Öffentlichkeit getreten bin, habe ich mir den doppelten Doppelnamen Jan-Robert Beenen-Tandler zugelegt. ,Doppelt gemoppelt hält besser.' Tandler ist der Mädchenname meiner Mutter. Von ihr und ihrer böhmischen Familie habe ich die kreative Ader in mir geerbt; sie hat in mir auch den christlichen Glauben grundgelegt: weshalb ich mich lieber als böhm.-kath. denn als röm.-kath. bezeichne.
Und da ich meine Person - wie meine Menschensorge - ganzheitlich verstehe, gehört neben dem väterlichen Familiennamen Beenen meines Erachtens auch der mütterliche Familienname Tandler logischerweise dazu.

Das Gnadenbild von Wietmarschen


Die Madonna auf dem Polsterstuhl

Meine niederländische Herkunft war immer in der Doppelnennung "ee" meines Familiennamens Beenen erkennbar. Nun ist auch die böhmische Herkunft im Namen Tandler gleichsam gleich ersichtlich.
1965 gründete ich die Folkloregruppe der sudetendeutschen Jugend ,Emsland Heute' in Meppen. Mit der Namensgebung ,Emsland Heute' wollte ich unbedingt zum Ausdruck bringen, dass in dem Emsland von Heute Einheimische und Heimatvertriebene leben; und die gegenseitige Bereitschaft zur Integration wollte ich mit Tanz und Musik in der Jugendpädagogik fördern. So hatte die Folkloregruppe sudetendeutsche und emsländische Mitglieder; wir trugen bei unseren Auftritten emsländische und sudetendeutsche Trachten.
Mein Vorbild in der sudetendeutschen Jugendarbeit in der Diaspora einer emsländischen Mehrheit war der Politiker Wenzel Jaksch, dem großen sudetendeutschen Sozialdemokraten, der während der Nazidiktatur in Böhmen im britischen Exil lebte.
Trotz meines vielseitigen Engagements im Emsland - vor allem auch in der kath. Pfarrjugend St. Paulus - bin ich ein Flüchlingskind geblieben; ich war gewissermaßen ein Getriebener auf der Suche nach Heimat.
Erst 1972, als ich Jerusalem, Bethlehem und das Hl. Land kennenlernte, fühlte ich mich sofort geborgen und zuhause. Die Heimat Jesu wurde auch meine Heimat. Als ich mich nach einem Gottesdienst in Tabgha am See Genesareth mit der Frage auseinandersetzte, ob ich in die Nachfolge Jesu treten sollte und vielleicht Priester werden sollte, da verspürte ich so etwas wie Berufung. Tags drauf verliebte ich mich in eine bildhübsche Israelin - und Zweifel am Sinn des Zölibats rumorten in mir.
Meine Berufung zur Nachfolge Jesu war gleichsam verbunden mit einer gewissen Sendung zur Versöhnungsarbeit in Böhmen und im Hl. Land.
1975 habe ich grundlegende Meilensteine gesetzt: im Juli mit meiner Reise über die DDR in die CSSR und im September mit meinem einjährigen Studium in Jerusalem.
1974 bereits bin ich aus der sudetendeutschen Jugend ausgetreten: es herrschte zu der Zeit ein parteipolitisch zu einseitiges Klima, wohl wegen der Ostpolitik von Bundeskanzler Willy Brandt. 1986 fand ich neue böhmische Heimat im Adalbert Stifter Verein, München, dessen kulturpolitische Ausrichtung mir ganz besonders zusagte. Vorsitzender des Vereins war über viele Jahre Otto Herbert Hajek, der u. a. die Kreuzweg-Skulpturen auf dem Feierhof des Karmelklosters Maria Regina Martyrum in Berlin-Plötzensee geschaffen hat. Dieser Kreuzweg ist mir sehr ans Herz gewachsen seit meiner Berliner Zeit.
Überhaupt Berlin insgesamt ist mir in den Jahren 1988 bis 1993 - während meiner seelsorgerlichen Tätigkeit dort - ebenso zur Heimat geworden wie Jerusalem und Bethlehem. Darum werde ich zu Hajeks Kreuzweg in Berlin Gedichtmeditationen schreiben. Schon jetzt bin ich hin und wieder am Dichten, wenn ich meine Seele baumeln lasse.

 

Kreuzweg von Otto Herbert Hajek
im Feierhof des Karmels Regina Martyrum
1. Station.


1978 schrieb ich meine Diplomarbeit im Fach Pastoraltheologie bei Prof. Rolf Zerfaß in Würzburg. Sie hatte den Titel: ,Die Chance der Glaubenserfahrung auf Wallfahrten in das Hl. Land'. Am 2. Februar 1980 wurde ich im Dom zu Osnabrück zum Priester geweiht.
Neben meiner seelsorgerlichen Tätigkeit habe ich immer wieder Pilgergruppen ins Hl. Land begleitet. Glanzpunkte dabei waren zweifellos die dreiwöchige Wallfahrt 1982 mit 88 Jugendlichen der KJG St. Johannes Rulle und der regelmäßige Jugendaustausch zwischen den ,Al Sadaka Scouts' von Nazareth und den Georgspfadfindern aus St. Martin, Rendsburg in den Jahren 1985 - 1989.
Nun mag man vielleicht sagen: es ist ja nicht viel, was er zu Böhmen und zum Hl. Land zu sagen hat; was er für die Versöhnung zwischen Tschechen, Juden und Deutschen getan hat und was er zur Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern beigetragen hat. Mag sein; man muss aber eines bedenken: ich hatte zwar eine persönliche Berufung, eine Sendung dafür, aber keinen offiziellen, kirchlichen Auftrag. So beschränkten sich meine Aktivitäten auf diesem Gebiet allein auf meine Freizeit. Und diese war bei meinem Idealismus für den Priesterberuf sehr eng bemessen.
Ich wollte und konnte nur ganz, ganz kleine Schritte tun. Das möchte ich mit einem Ausspruch des großen holländischen Clowns und Musikers ausdrücklich unterstreichen:
"Große Reisen beginnen
mit dem ersten kleinen Schritt."
Hermann van Veen

Ich bin ein begeisteter Fan von ihm, nicht nur weil er Niederländer ist und die Doppelnennung ,ee' in seinem Familiennamen van Veen trägt.
1995 habe ich mich in Prag mit der Jüdin Zuzka Podmelova und ihrem tschechischen Ehemann Jjri Karen (Pseudonym) angefreundet. Beide sind Holocaust-Überlebende. In Zusammenarbeit mit Jjri Karen - inzwischen ist er leider schon verstorben - möchte ich 2020 ein gemeinsames Buchprojekt herausgeben:

Bevor die neunte Welle...

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven.

Biographisches
Gedichtzyklus von Jjri Karen

Die neun Symphonien
Gedichtzyklus von Jan-Robert Beenen-Tandler

Jericho-Rosen-Blätter-Texte 2020

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Beethoven hat im übrigen auch holländische Vorfahren; und aus seiner 9. Sinfonie stammt die Europahymne. Der Gedichtband zu seinem Geburtstag zeugt zudem von guter deutsch-tschechischer Zusammenarbeit.
Die Niederlande und Tschechien sind kleine Länder in Europa. Sie haben gewisse Vorbehalte gegenüber dem großgewordenen Deutschland in der Mitte Europas. Sie haben aus erfahrener Geschichte, vor allem im 20. Jahrhundert, auch verständlichen Grund dafür.
Ein vereinigtes Europa in Ost und West hat meine Friedenshoffnung zutiefst geprägt, denn ich bin Europäer durch und durch. Tschechisches
und holländisches Blut fließt in meinen Adern. Aus diesem Erbe hat sich mein politisches Reden und Handeln gespeist. Deshalb war ich auch nie fremden- und ausländerfeindlich, obwohl ich überhaupt nicht sprachenbegabt bin. Ich habe immer sehr bewußt mein Herz sprechen lassen.
Und ich denke, ich lasse die einzelnen Seiten meiner Homepage sprechen - besonders zwischen den Zeilen. 


 Danke für Ihren Besuch !!!
Ihr Abouna Jan-Robert.  

 Meppen, 13.September 2010

 

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