Pastor Jan-Robert Beenen-Tandler
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  1. ---- Jan-Robert Beenen-Tandler (Homepage) auch: Jan-Robert Beenen.
  2. ---- Über den Autor Jan-Robert Beenen-Tandler. Aus: "Deutsches Schriftstellerlexikon 2004" Erschienen beim Bund Deutscher Schriftsteller BDS e.V. zu Dietzenbach.
  3. ---- Syrien braucht unser Gebet! Segenswünsche Seiner Seligkeit Patriarch Gregorios III. Laham aus Damaskus. In der Hl. Nacht ein Gruß direkt aus Bethlehem.
  4. ---- Internationale Zeitschrift für Theologie "CONCILIUM": Rezension über das Buch "Zuwendungen" von Jan-Robert Beenen-Tandler.
  5. ---- Erlöserkirche in Jerusalem - Propst Dr. Uwe Gräbe: Ansprache zur Todesstunde Jesu am Karfreitag 2009 mit einem Essay aus den "Zuwendungen - Sterben angesichts Aids".
  6. ---- Druckgrafik von Willi Sitte - Halle, Saale. Gedicht: "Sie kommen wieder" von Jan-Robert Beenen-Tandler aus dem neuen Buch Zumutungen.
  7. ---- Regensburger Wenzelspredigt von Jan-Robert Beenen im "Stifter Jahrbuch - Neue Folge 1" München 1987.
  8. ---- Grabes- und Auferstehungskirche in Jerusalem - "Fünf Sprossen an der Leiter" Bildmeditation von Jan-Robert Beenen-Tandler.
  9. ---- "Kratzauer Führich-Predigt vom 19. Mai 1992" im "Stifter Jahrbuch - Neue Folge 7" München 1993.
  10. ---- "Zweite Kratzauer Predigt vom 11. Mai 1997" von Pastor Jan-Robert Beenen-Tandler.
  11. ---- "Kreuzweg von Auschwitz" Bild von Stefan Mandrysch. Zingst. Gedicht: "Stiller Protest" von Jan-Robert Beenen-Tandler in dem neuen Buch Zumutungen.
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Eine böhmische Wallfahrt
ins Hl. Land.
 
 vom 4. bis 18. März 2009

„Kehre Dich vom Bösen und tue das Gute;
suche den Frieden und übe ihn stets.“
Aus: Ackermann von Böhmen (1400)
des Johannes von Tepl.
 
 
Ackermänner (und Frauen) auf Pilgerfahrt
zu den biblischen Stätten.
 
Trotz Gaza-Angst haben es noch 15 Pilger (von ursprünglich 25!) gewagt, ins Heilige Land zu fahren. Und sie waren nicht nur zu keiner Zeit gefährdet, sondern wurden in ihrer Seele und ihrem Geist auf das Wunderbarste bereichert.
Unser organisatorischer und geistlicher Wegbereiter, Pastor Jan-Robert Beenen-Tandler hatte die Fahrt auf das Trefflichste vorbereitet. Er ist für uns fürderhin nur noch der Abouna, denn so nennen die christlichen Araber ihre Priester. Das heißt nämlich „unser Vater“. Und den Titel hat er fürwahr verdient, denn wahrhaft väterlich sorgte er nicht nur für unser leibliches,sondern vor allem auch unser geistliches Wohl.
Er verfasste extra für die Fahrt ein „Ad hoc Pilgerbuch“, das uns zum seelewärmenden „Reiseführer“ wurde. Es enthält auf über 350 Seiten Gottesdienste,
Lieder und Gedichte, die jeweils auf den von uns besuchten biblischen Ort einfühlsam abgestimmt waren, sei es in der Geburtsgrotte von Bethlehem, am See Genesareth, in der
Via dolorosa oder in der Grabeskirche von Jerusalem, um nur einige zu nennen.
Die Reise begann in Bethlehem in der Geburtskirche und endete in der Grabeskirche in Jerusalem, die besser Auferstehungskirche genannt sei. Wir beteten an vielen der Wirkstätten des Gottessohnes, als da sind der Jordan, der See Genesareth mit dem Berg der Seligpreisungen, der Primatskapelle, Tabgha (wunderbare Brotvermehrung) und Kafarnaum, Caesarea Philippi und Nazareth. Die ganze zweite Woche weilten wir in Jerusalem. Wir gingen den Weg vom Ölberg zum Haus des Kaiphas und weiter zu Pilatus. Wir beteten den Kreuzweg in der Via dolorosa.



Eucharistiefeier in der Grabeskirche von Jerusalem am 16. März 2009.



Wir hielten Mahl in Emmaus bei den freundlichen Salvatorianischen Schwestern unter freiem Himmel.
Wir bekamen auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, sowohl in Palästina als auch in Israel: Jericho, Qumran, Masada, die Jordanquelle in Banyas, die Städte Tiberias und Akko. Wir befuhren den See Genesareth und nahmen ein salzschlammiges Bad im Toten Meer. Wir sahen Steinböcke und Klippschliefer.
Unser Abouna vermittelte uns auch viele Gespräche und Kontakte: mit Pfadfindern in Nazareth, mit den Organisatoren eines arabisch-israelischen Friedensdorfes, mit Pater Jonas, Prior der Benediktinerabtei Dormitio auf dem Berg Zion, mit dem melkitischen Archimandriten in Jerusalem und dem Propst der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Jerusalem, mit Mitarbeitern des Kinderkrankenhauses in Bethlehem und dem Leiter der Schmidt-Schule in Jerusalem, mit Mitgliedern des religiösen Kibbuzes Lavi, wo wir auch übernachteten. Der Sühnebesuch von Yad Vashem in Jerusalem machte uns nachdenklich und traurig.
Täglich wurden wir mit der rauen palästinensisch-israelischen Wirklichkeit konfrontiert. Da war die überhohe Mauer, die durch das Heilige Land gezogen ist und die Bethlehem zu erdrücken scheint. Da waren die unzähligen Kontrollstellen, „check-points“, die wir passierten, die israelischen Patrouillen in der Altstadt von Jerusalem, darunter auch blutjunge Mädchen in Kampfanzügen, denen Maschinenpistolen von der Schulter baumelten, da waren die „settlements“ die Siedlungen mit den roten Dächern, die das palästinensische Land zerstückeln. Wir erfuhren, dass die an sich ca. 350 km lange Grenze zwischen Israel und Palästina, inzwischen doppelt so lang ist, weil die Grenzmauer immer mehr palästinensisches Land, auf dem sich israelische Siedler breit gemacht haben, zu Israel schlägt.
Die gegenwärtige Lage ist alles andere als rosig. Denn die Politik scheint das Feld den Extremisten auf beiden Seiten, sowohl auf der arabischen wie auch auf der israelischen, überlassen zu haben. Dabei will aber die Mehrheit der Bevölkerung, davon sind wir überzeugt, keine militärische, sondern eine friedliche Lösung dieses Konflikts, der eigentlich ein Bruderzwist ist. Denn alle Betroffenen sind schließlich Kinder Abrahams.
Ein hohes Lob gilt unseren palästinensischen Reisebegleiterinnen, die uns sehr kompetent und sehr sachlich informierten, uns bei jeglichen Problemen und Problemchen hilfreich zur Seite standen. Sie sind beide Christen und Araber und haben beide viele israelische Freunde. Sie gehören einer Generation an, die aufgrund ihrer Mittlerrolle und toleranten Haltung die starren Fronten des Hasses überwinden wird. So unwahrscheinlich es jetzt sein mag: der Traum von einem gemeinsamen Staat von Israelis und Palästinensern, vom friedlichen Zusammenleben von Juden, Moslems und Christen wird eines Tages ebenso Wirklichkeit wie die sudetendeutsch-tschechische Versöhnung schon Wirklichkeit ist.
 
StDir. a.D. Harald Richter, Bad Honnef
im März 2009
+++
    (Ackermann Gemeinde NordWest)
 
 
 
„Meine Aufgabe
ist es nicht,
anderen das objektiv Beste zu geben,
sondern das Meine
so rein
und
so aufrichtig
wie möglich.“
 
Hermann Hesse
 
Diese Aufgabe wird uns durch die ganze Zuwendung Gottes erst möglich.
Im Spiegel des menschgewordenen Gottes kann jeder das Seine so rein und so aufrichtig leben
und weitergeben.
Ihnen/Euch allen wünsche ich diese Möglichkeit. – Sie möge gerade in diesem 2010 sichtbar werden,
wo wir den 20. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung feiern.
 
Herzlichst Ihr / Euer Abouna  Jan-Robert.
 

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