Pastor Jan-Robert Beenen-Tandler
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6. ---- Druckgrafik von Willi Sitte - Halle, Saale. Gedicht: "Sie kommen wieder" von Jan-Robert Beenen-Tandler aus dem neuen Buch Zumutungen.

Willi Sitte (* in Kratzau/Nordböhmen)         „ohne Titel“



Sie kommen wieder.
Hände von unten rechts
ausgestreckt zum Gruß.
Das Hakenkreuzgesicht
sticht
ins Auge grell.

Nicht eins der Augen weint.
Das Hell
auf dem Bild

wird durch Braun verdunkelt.
Im deutschen Adler
steckt ein Muskelprotz -
fest überzeugt vom Sieg;
und kommt doch bieder

einher.
Dem Penis schwindet die Potenz,
und sei’s auch nur zum Trotz.
In den Händen hält
er Dolch und Fahne,
gerüstet wie zum Krieg.

‘Deutschland, Deutschland über alles.’
Alles Sahne!

Steht mit den Krallen 
und Füßen
auf der Halbkugel
der Welt.
Mir scheint,
als will der Lenz

uns grüßen.

Werden die Leute jenem Gruß
wieder verfallen? 
 
Jan-Robert Beenen-Tandler
(stammt aus der Tandler/Meistner Gärtnerei in Kratzau/Nordböhmen)

Am 26. 02. 2006 wurde im MDR – Fernsehen ein Film von Ernst – Michael Brandt ausgestrahlt mit dem Titel „Frohe Zukunft – Der Maler Willi Sitte“. MDR-Text Seite 317:
„Er ist einer der meistgelobten und meistgescholtenen deutschen Maler der Gegenwart. Seine kraftvollen Frauenakte, seine stolzen Arbeiterporträts machten ihn zum Aushängeschild der DDR–Kunst. Er war lange Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR und nach der Wende abgestempelt als höriger Staatsmaler. Aber: Seine Bilder sind begehrt und Machtmißbrauch konnte ihm
nicht nachgewiesen werden. Am Dienstag wird Willi Sitte 85 Jahre alt.“

Brockhaus Enzyklopädie, 20. Bd., Mannheim 1993: „Sitte, Willi, Maler, * Kratzau (bei Reichenberg)
28. 2. 1921; lebt seit 1947 in Halle/Saale, wurde 1959 Professor an der dortigen Kunsthochschule. Sittes politisch engagierte Kompositionen
sind in ihrer Mischung aus expressiver Spontaneität und
Pathos ein selbständiger Beitrag zum sozialistischen Realismus.“ 

Willi Sitte hat mir 1998 die Druckgraphik ohne Titel geschenkt. Ich gab dem Bild spontan den Titel: „Sie kommen wieder. Hände von unten rechts ausgestreckt zum Gruß.“ Später ist das Gedicht entstanden. Dies wiederum wurde von Helmut Maschke (Schuldirektor und Komponist) wie folgt gewürdigt:“Für Deinen Brief mit einem Bild von Willi Sitte und dem von Dir verfassten Gedicht bedanke ich mich. Der Text steht in adäquatem Verhältnis zur Darstellung: die Zeilen sind keine bloße Beschreibung der Graphik, sondern sie illustrieren und verlebendigen das Bild auf einer anderen, neuen Ebene. Mein Kompliment für dieses Gedicht!“

































 
























































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